#6 Dr. Dr. Susanne Ring-Dimitriou - Warum wir alles wissen — und trotzdem nicht danach leben
Shownotes
Wir wissen, dass Bewegung guttut. Wir wissen, was gesundes Essen ist. Und trotzdem bleibt die Couch verlockender als der Spaziergang. In Folge 6 von elementar – dem LIFELIGHT© Podcast für Healthy Living gehen Peter Zeitlhofer und Gabriele Plätzer mit Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr. Susanne Ring-Dimitriou von der Paris-Lodron-Universität Salzburg genau dieser Lücke nach: Warum handeln Menschen paradox – und was hat unsere Autonomie damit zu tun? Es geht um Gesundheit als etwas viel Größeres als Sport und Ernährung, um die Frage, ob das Elixier für ein gesundes Leben längst gefunden ist, um realistische Ziele statt guter Vorsätze – und um die überraschend simple Antwort auf die Frage, womit man morgen anfangen sollte.
Unser Gast: Univ.-Prof. Mag. Dr. Dr. Susanne Ring-Dimitriou ist Sport- und Gesundheitswissenschaftlerin mit zwei Doktoraten und seit 2022 Professorin für Sportwissenschaft an der Paris-Lodron-Universität Salzburg – als erste Österreicherin in dieser Funktion an einer österreichischen Universität. Sie leitet die Arbeitsgruppe Sport, Bewegung und Gesundheit sowie die Universität 55plus und verantwortet das Studium „Ernährung, Bewegung, Gesundheit". Ihren Weg begann sie als Schwimmerin im Vereinssport – aus dem Wunsch, hinter die Dinge zu schauen, wurde eine wissenschaftliche Karriere. Einer breiteren Öffentlichkeit ist sie durch das Salzburger Kindergesundheitsprogramm SALTO bekannt.
In dieser Folge erfährst du:
- warum Menschen paradox handeln – und weshalb das laut unserem Gast sogar Chancen birgt
- was Gesundheit über Ernährung und Bewegung hinaus bedeutet: geistige Autonomie, ein denkendes Ich, ein funktionierender Körper
- warum ein gesunder Körper nicht die Voraussetzung für alles andere ist – Stichwort Stephen Hawking
- was der Sport fürs Leben lehrt: dranbleiben, realistische Ziele setzen und vor allem wieder aufstehen
- warum Bewegung kein reines Kalorien-Verbrennen ist, sondern Voraussetzung für einen funktionierenden Stoffwechsel
- was Hippokrates schon im 4. Jahrhundert v. Chr. über Ernährung und Bewegung wusste
- was „Change Agents" sind und warum es ein eigenes Studium für Gesundheitsförderung braucht
- welche Rolle künstliche Intelligenz und E-Health in Prävention und Diagnostik spielen
- warum jeder Schritt zählt – und was die Wissenschaft zu den berühmten zweieinhalb Stunden pro Woche sagt
- wie viel Eiweiß gesunde Menschen wirklich brauchen und wann Keto oder Nahrungsergänzung sinnvoll sind
- warum unser Gesundheitssystem noch immer auf Heilung statt auf Vorsorge ausgerichtet ist
Und die zwei ersten Schritte für morgen: Schuhe anziehen und rausgehen – und einmal in den eigenen Kühlschrank schauen
Klug, bodenständig und angenehm ehrlich – inklusive der Antwort auf die Frage, wie viel Bewegung eine Sportwissenschaftlerin selbst schafft.
🎧 Jetzt reinhören – und danach einfach die Schuhe anziehen.
Transkript anzeigen
00:00:01: Elementar – der Healthy Living Podcast von Lifelight.
00:00:06: Der Podcast für deine Energie, Intuition, Gesundheit, Sablements und ein modernes Leben mit Gabriele Pletzer und Peter Seidlhofer.
00:00:16: Jeden zweiten Mittwoch neu und überall wo es Podcasts gibt!
00:00:20: Warum wir alles wissen?
00:00:22: Und trotzdem nicht danach handeln?
00:00:24: Mit der Universitätsprofessorin Magistra Dr.
00:00:28: Dr.
00:00:28: Susanne Ringdimitrum.
00:00:30: Meine Damen und Herren, herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Elementar dem Live-Live-Podcast für Hälfte in Living mit...
00:00:38: ...Gabeleplätze!
00:00:39: Mir Peter Zeitler war ein neues Thema.
00:00:42: Und ich freue mich sehr darauf.
00:00:43: Ich fühle mich selber manchmal ertappt bei diesem Thema nämlich warum wir alles wissen und trotzdem nicht danach leben.
00:00:50: wie geht es dir mit diesen Satz?
00:00:52: Man weiß viel man hört viele Podcasts man ist bewandert in theoretischer Hinsicht aber setzt nicht.
00:01:00: Man setzt nur wenig davon um, aber das werden wir heute explorieren.
00:01:04: Ist es die Faulheit glaubst du?
00:01:05: Oder ist es die Gewohnheit, woran liegt es?
00:01:07: Ich glaube schon dass der Mensch eine gewisse Trägheit hat und auch aus einer neurologischen Perspektive in gewisser Hinsicht in seinen Spuren denkt und lebt.
00:01:18: Das werden wir heute genauer erfahren.
00:01:20: Und wer dazu eine Menge zu sagen hat, ist unser heutiger Gast nämlich Universitätsprofessorin Susanne Ring Dimitrio von der Universität Salzburg.
00:01:29: Sie ist Sport- und Gesundheitswissenschaftlerin mit zwei Doktoraten und ist seit Jahrzehntzweiundzwanzig Professorin für Sportwissenschaft eben an der Paris Lodron University hier in Salzburg als erste Österreicherin in dieser Funktion an einer österreichischen Universität.
00:01:45: Sie leitet die Arbeitsgruppe Sport, Bewegung und Gesundheit.
00:01:48: Sie leitert die Universität fünfundfünfzigplus und sie verantwortet ein Studium das genau dieser Frage nachgeht und diese Frage in den Mittelpunkt stellt.
00:01:57: Bekannt geworden ist sie einer breiten Öffentlichkeit durch das Salzburger Kindergesundheitsprogramm Salto.
00:02:03: Frau Professor Ring Dimitrio herzlich willkommen bei Elementar!
00:02:07: Wie fühlen Sie sich mit dieser Vorstellung?
00:02:10: Stimmt es
00:02:11: alles?!
00:02:12: Aber vielen Dank für die Einladung, dass ich heute bei Ihnen sein darf.
00:02:16: Und ja, ich fühle mich also hier wieder getroffen gefunden.
00:02:20: Sehr gut!
00:02:20: Warum glauben Sie, dass wir Menschen nicht danach handeln, obwohl wir es eigentlich besser wüssten?
00:02:26: So einmal als Einstiegsfrage – was hindert uns eben daran wirklich dann einmal durchzuziehen und die Sachen, die man wissen auch umzusetzen?
00:02:34: Naja, es hat einfach damit zu tun dass wir Menschen sind und Menschen handeln Paradox.
00:02:41: Sie erlauben es sich obwohl wir etwas vielleicht wissen trotzdem einen anderen Weg zu gehen und das ja hat mit unserem biologischen Erde auch zu tun aber vor allen Dingen eben auch immer wieder mit dieser Situation der Autonomie die sich der Mensch auch zugesteht sozusagen Herr oder Frau über sich selber zu bleiben und so sein.
00:03:08: Und vor diesem Wintergrund, glaube ich, erlauben wir uns dieses Paradoxe handeln.
00:03:13: Wenn man sich damit auseinandersetzt eben genau mit diesen Paradoxon, schafft man es dann besser als andere?
00:03:19: Oder ist man trotzdem auch Sie zum Beispiel als Professorin in diesem Thema einfach genauso Mensch wie alle anderen?
00:03:26: Ja leider Gottes!
00:03:27: Man bleibt... In seiner Speziesme bleibt Mensch.
00:03:32: Nichtsdestotrotz haben wir die Möglichkeit, wenn wir uns tagtäglich damit auseinandersetzen wie Verhalten entsteht, Verhalten reguliert wird aber auch Verhältnisse Einfluss haben in dem Fall jetzt wo wollen wir heute reden auf unser Gesundheitsverhalten?
00:03:49: dass wir eben in dem Kontext ein paar Tipps und Tricks haben, wie wir damit umgehen können oder zumindest auch uns immer wieder selbst kontrollieren können.
00:04:04: Und wissen vor allen Dingen auch identifizieren können.
00:04:07: genau hoppala das war jetzt vielleicht nicht ganz das richtige für mich was ich mir da zugemutet habe.
00:04:14: Wir haben ja eine Rubrik, ganz am Schluss immer von jeder Episode.
00:04:17: Die heißt was ich ab heute alles anders machen kann.
00:04:20: auf das freue mich besonders heute.
00:04:22: Ich würde gerne am Anfang auf sie als Person ein bisschen eingehen weil wir haben vor dem Podcast schon gesprochen.
00:04:29: Sie waren Profisportlerin, Sie waren Schwimmerin und haben hier einen ganz speziellen Lifestyle gehabt.
00:04:35: Und sind dann erst der Wissenschaft zugetan oder haben sich dann erst in die Wissenschaft begeben?
00:04:41: Wie kam es vom Beckenrand hinein in die Wissenschaft?
00:04:44: Was war hier da Auslöser bei Ihnen?
00:04:46: Und ist das für Sie eine logische Entwicklung gewesen oder ein ums Eckdenken?
00:04:52: Es ist tatsächlich, man könnte sagen, eine logischen Entwicklung gewesen.
00:04:56: Ich bin also als Kind in der Volksschule zum Schwimmsport gekommen mit dem Wanderbukal.
00:05:02: Da hat man mich gefragt, bin sehr gerne in meinem Wasser gewesen und aus dieser Geschichte heraus bin ich dann in einen Vereinssport gekommen also Profesportlerin würde ich nicht sagen, aber in den Vereinssport und wie es so üblich ist.
00:05:17: In einer Sportart die sehr trainingsintensiv ist wie das Schwimmen wo man's sehr früh beginnt.
00:05:23: Die Karrieren dauern mindestens zehn bis vierzehn Jahre.
00:05:27: bis man den Spitzenbereich erreicht habe Ich mit vierzehnen aufgehört Das heißt dann war die Schule im Vordergrund.
00:05:36: Aber der Schwimmsport hat mich insofern gefesselt und gehalten Als es eigentlich das Bedürfnis war, hinter die Dinge zu schauen.
00:05:45: Also was macht dein effektives Training aus?
00:05:49: Wie funktioniert das?
00:05:51: Wie erreicht man Spitzenleistungen in meiner Sportart?
00:05:54: Was braucht es dazu an Kenntnissen?
00:05:57: Sei es jetzt in der Leistungsphysiologie, sei es jetzt auch eine Biomechanik und anderen sportwissenschaftlichen Fächern.
00:06:05: Und vor dem Hintergrund war klar ich möchte mehr wissen wie eben Training funktioniert da wieder Sport funktioniert und das hat mich letztlich dann zum Studium der Sport- und Bewegungswissenschaft geführt.
00:06:19: Ich habe oft schon mit Leuten zu tun gehabt, die aus dem Sport kommen, dann große Karrieren gemacht haben.
00:06:25: Wenn man sich ihre Witte anschaut, dann haben sie wahnsinnig viel gemacht.
00:06:29: Das heißt mal immer das Gefühl Sie haben einen Drive gehabt, Sie sind irgendwie getrieben in eine Richtung noch besser zu werden und mehr zu machen.
00:06:38: Glauben Sie prägt der Sport in der Jugend jemandem eben dieses Mindset des sportlich Trainierens weiter umzusetzen auch in der Karriere?
00:06:49: Ich denke schon, dass wir aus dem Sport sehr viel mitnehmen können.
00:06:55: Das ist das dranbleiben an einer Sache.
00:06:58: ja weil sich immer wieder aufreffen und regelmäßig zum Training zu gehen also im Schwimmsport ab einem gewissen Zeitpunkt heißt es fast täglich also mindestens sechsmal in der Woche manchmal zweimal am Tag oder sogar dreimal am tag.
00:07:15: Das heißt, ich bin in diesen Spitzenbereichen nicht vorgestoßen.
00:07:20: Ich habe es als Trainerin ja auch tätig dann so erlebt.
00:07:26: Das heißt ist es dranbleiben an der Sache ein zielverfolgend realistische Zielsetzung wie wir im Sport sagen.
00:07:32: das sind alles Aspekte die man da gut lernen kann die man dann in der Wissenschaft auch wieder braucht und natürlich das Umgehen auch mit Niederladen.
00:07:42: Und da denke ich, was man hier sehr gut lernen kann ist vor allen Dingen wenn man hingefallen ist wie es aufstehen geht.
00:07:53: Das ist etwas, was ich mir denke, was wir eben dann in der Wissenschaft, wo es ja auch um Spitzenleistungen geht – was man sehr gut mitnehmen kann.
00:08:03: Sie sind
00:08:03: jedem Beruf sehr wichtig aber ich gerne diese Fähigkeit wieder aufzustehen!
00:08:07: Glauben Sie, dass sie das besonders gut an ihre Studierenden weitergeben können?
00:08:12: Eben weil sie es aus dem Sport so gut kennen.
00:08:15: Diese Fähigkeit bzw.
00:08:17: das Mindset aufstehen und weitermachen, Krone richten.
00:08:20: Genau!
00:08:22: Ja, also da müsste man jetzt die Studierenden fragen.
00:08:26: Aber ich versuche das!
00:08:28: Also mir ist ganz wichtig dass ich meine Studierende auf gleicher Augenhöhe treffen kann, ihnen begegnen kann und mich mit ihnen auseinandersetzen kann und dort auch Widerstand erfahren darf, das ist mir also in der Regel sehr recht.
00:08:46: Heißt keine Angst haben vor Veränderungen, keine Angst habe vor Fragen um sich mit schwierigen Situationen auseinandersetzen?
00:08:58: Das hoffe ich, dass ich sie so erreichen kann!
00:09:04: Wenn wir an Gesundheit denken, dann denken wir meistens an zwei Sachen.
00:09:09: Nämlich also wenn die Gesundheit da ist Ernährung und Sport.
00:09:13: Sie sagen aber gesundheit ist deutlich komplexer.
00:09:16: was ist für sie Gesundheit?
00:09:17: Was ist für sich ein gesundes Leben?
00:09:20: Ja ich habe mich vorbereitet auf dieses Gespräch weil es eine tolle Gelegenheit ist darüber zu reflektieren dass sich das über die Zeit verändert.
00:09:33: Ich habe jetzt schon einige Jahre hinter mir und vor dem Hintergrund bedeutet für mich Gesundheit tatsächlich, dass ich zu geistiger Tätigkeit fähig bin.
00:09:47: also einen gesunden Geist in einem gesunden Körper haben.
00:09:51: Das ist, was es heute für mich bedeutet mir meiner Person gewahr zu sein.
00:09:56: Ein Denken des ich zu sein.
00:09:58: das sind also alles Aspekte die wir da wichtig sind.
00:10:01: Es erwartet man vielleicht jetzt nicht als Definition die man überlicherweise bekommt und die wir unterrichten.
00:10:08: aber über die Zeit geht es tatsächlich im Alter auch darum sich diese Autonomie nämlich eben auch im Denken tatsächlich zu bewahren.
00:10:19: Und dafür braucht man aber eben auch einen, ich sag noch ein bisschen funktionierenden Körper.
00:10:26: Das ist klar der zeigt uns dann oft einmal die Grenzen auf.
00:10:29: und hier die Möglichkeit zu haben so gut wie möglich, solange wie möglich die Kraft aufzubringen, die man dafür braucht.
00:10:38: das ist etwas glaube ich was sich sehr viele Menschen wünschen und wir erleben es auch, wenn man das Leben vom Ende her denkt also vom höheren Alter her.
00:10:49: Dann ist es genau da diese Autonomienalter sich zu behalten überall hinzugehen wo ich hingehen mag meine Geschäfte selbstständig erledigen zu können dafür muss man eben entsprechend fit sein wie wird es häufig verstehen körperlich auch fit sein.
00:11:07: Das ist, warum es uns dann eben auch in der Wissenschaft und Forschung geht.
00:11:13: Aber glauben Sie, dass da gesunde Körper die Basis von allem anderen ist?
00:11:19: D.h.,
00:11:19: wenn diese Variable wegfällt bzw.
00:11:23: ausfällt, ist alles andere nicht mehr möglich?
00:11:26: Nein!
00:11:27: Das glaube ich eben nicht, wenn wir an Beispiele denken ... Genau,
00:11:32: das habe ich auch noch nie gedacht.
00:11:33: Deswegen diese Frage
00:11:34: ja.
00:11:36: Wo es tatsächlich darum geht, sich diese geistige Autonomie zu behalten.
00:11:43: Das ist glaube ich das was uns zum Menschen macht da zumindestens jetzt von Bewusstsein her als Mensch erleben lässt.
00:11:53: und vor diesem Hintergrund glaube ich dass ist es worum es geht sich das so lange wie möglich zu erhalten.
00:12:00: Die körperlichen Gebrechen, da gibt es mittlerweile viele Hilfenunterstützungen die wir haben, die wir kompensieren können.
00:12:08: Gibt's auch sehr viele Altersforschern.
00:12:10: Da gibt es andere Kolleginnen und Kollegen, die das gut erklären können.
00:12:14: aber wo wir mit Kompensationsmöglichkeiten dann sage ich mal diese Gebrechlichkeiten die zunehmend ausbalancieren.
00:12:22: Wobei wir die geistigen Gebreichen wahrscheinlich weniger gut ausbalanzen können heute als die körperliche Gebreche.
00:12:28: Sehr spannend!
00:12:30: Mich interessiert sehr stark das Studium, dass Sie anleiten sozusagen Ernährung, Bewegung und Gesundheit.
00:12:36: Das gibt es ja noch nicht so lange erfährt aber sehr große Beliebtheit und großen Zulauf.
00:12:42: Warum würde das entwickelt?
00:12:43: War die Zeit reif?
00:12:46: Ich würde meinen Ja!
00:12:48: Ernährung und Bewilligung.
00:12:52: gesündert haben wir jetzt im Jahr zweiundzwanzig, dreiundzwantig ins Leben gerufen.
00:12:55: Es ging auf eine Initiative vom ehemaligen Rektor Lennart zurück der Ernährungsmediziner ist und sich gedacht hat in Salzburg gibt es das nicht?
00:13:04: Also aus seiner Sicht war Salzburg reif dafür.
00:13:09: Ich wurde dann angefragt aufgrund meiner Forschungstätigkeit im Bereich der Gesundheitsförderung und, wie Sie es schon angesprochen haben, das Salto-Projekt in dem wir sehr viel lernen durften.
00:13:23: Und im Salto Projekt wurde eines deutlich – Es braucht Menschen die wir als sogenannte Change Agents bezeichnen, die helfen Gesundheitsverhalten in dem Alltag zu implementieren.
00:13:38: Verhältnisse zu verändern in einem Kindergarten zum Beispiel damit der Gesundheit möglich ist, also im Sinne gesundes Erleben, gesundes Verhalten, gesunde Praktiken tatsächlich sowohl in der Familie aber auch im Kindergarten implementiert werden können.
00:13:55: Und da haben wir so viel erfahren und so viel gelernt in unserem Team das klar war.
00:14:01: Wir brauchen hierfür eine Ausbildung und jetzt gibt es natürlich sowas mit den Gesundheitsreferenten.
00:14:06: Den Gesundheitsrewernten ist kein geschützter Beruf Und was uns dabei auch klar wurde, es braucht eben auch diese Evidenzen dafür.
00:14:17: Also die Evidenzbasiertes handeln dass wir Maßnahmen die wir entwickeln eben tatsächlich auch wissenschaftlich fundiert begründen können theoretisch einbetten können.
00:14:29: das war so letztlich unser Impetus eben hier dieses Studium dann auf den Weg zu bringen
00:14:37: und ist Gänger dann Change Agents sind, ist das der Kern der Sache?
00:14:43: Ich kenne den Begriff aus der Organisationsentwicklung aber es macht natürlich gleich viel Sinn im Gesundheitsbereich oder im Bereich Sport und Ernährung.
00:14:52: Ich würde es mir wünschen!
00:14:54: Aber der Begriff ist noch nicht besonders etabliert.
00:14:58: ich habe ihn übernommen von Rogers aus der Diffusionstheorie Und er lässt sich für uns sehr gut anwenden, weil es auch dort um präventive Praktiken geht und wir diffondieren sie.
00:15:13: und welche Rolle spielen eben hier dann ermöglichter wie sogenannte Change Agents.
00:15:18: Die Studierenden können damit noch nicht so gut was anfangen, deshalb ist ihnen lieber wenn sie sagen als Gesundheitsexpertinnen Experten das ist griffiger oder Health Agents eventuell als das bezeichnet zu werden.
00:15:35: wir arbeiten mit unseren Studierende daran noch eine gute Bezeichnung für das Berufsbild zu entwickeln.
00:15:43: Aber Faktum ist, dass sie tatsächlich im weitesten Sinne als Gesundheitsexpertinnen in der Prävention, Prämierprävention und Gesundheitsförderung tätig erspannet.
00:15:55: Können Sie uns kurz beschreiben was die Studierenden lernen?
00:15:58: Die Studierenden werden im interdisziplinären, transdisziplinären Forschungshandeln geschult.
00:16:06: Das heißt dass sie daher aus den unterschiedlichen Fachdisziplanen mal die theoretischen aber auch methodischen Kenntnisse bekommen.
00:16:16: Und da reden wir eben angefangen vom ernährungswissenschaftlichen Ernährungsmedizinischen Bereich bis hin zu biomedizinische Aspekte, wenn es um das Alter geht zum Beispiel.
00:16:30: Aber auch aus einem gesundheitspsychologischen Bereich Sport und Bewegungswissenschaft.
00:16:36: Wir haben auch die Sozialgeografie bei uns, wenn es um so etwas wie Global Health und Non-Health als Begriffe geht.
00:16:45: Und was meinen wir damit genau?
00:16:47: Bis hin eben auch dann zu Kultur und Sozialwissenschaften, wenn's darum geht, wie wir Begriff verhandeln, wie entstehen Sie in einem kulturellen Kontext, wie ändern sie sich über die Zeit?
00:17:01: – sehr spannend!
00:17:03: Würden
00:17:03: Sie sagen, dass dieses Studium ein Phänomen dieser Zeit ist?
00:17:08: Eine Notwendigkeit unserer Zeit.
00:17:11: Ist es genau zum richtigen Zeitpunkt jetzt weil eben die Menschen verlernt haben von sich aus von innen heraus gesund zu leben oder wäre es immer schon notwendig gewesen?
00:17:23: ich denke Dass wir diesen Gegenstand jetzt Gesundheit oder Ernährung, Bewegung im Kontext von Gesundheit jetzt so institutionalisieren mit einem, wenn man so will, wissenschaftlichen Fach ist derzeit.
00:17:41: geschuldet, gesunder dieser Megatrend.
00:17:44: Das ist gar keine Frage!
00:17:47: Es ist aber einfach auch so alt.
00:17:49: fast wie die Menschheit könnte man sagen.
00:17:51: in der Antike hat man sich schon längstens damit beschäftigt wenn wir an Hippocrates und seine Buch über die Lebensführung daran denken wo es immer schon darum gibt.
00:18:07: Also wenn wir wüssten, wie wir Ernährung und Bewegung miteinander in Einklang bringen, dann hätten wir das Elixir für die Gesundheit gefunden.
00:18:16: Das ist so frei übersetzt jetzt.
00:18:20: Eine Aussage von Hippocrates der sich sehr viel damit beschäftigt hat bis hin auch wie heute das Thema Klima unsere Lebensweise beeinflusst.
00:18:29: also durchaus schon sehr alt.
00:18:31: viertes Jahrhundert vor Christus gehen wir da zurück Wo wir uns nach wie vor die Gedanken machen, wie hängen diese beiden Aspekte Ernährung-Bewegungen zusammen?
00:18:44: Wenn ich das noch anschließen darf sehen es heute nicht mehr als reines Input und Output Modell was man immer gerne gemacht hat.
00:18:52: Sondern tatsächlich ist die Nahrungsaufnahme, braucht die Bewegung für einen guten Stoffwechsel eine gute Funktionsstruktur um Ernährungen entsprechend eben dann für den Energiebereitsterben verwenden zu können.
00:19:07: Jetzt wird es so ein bisschen sehr wissenschaftlich
00:19:09: aber... Ja das passt gut!
00:19:10: Ich hole euch schon wieder raus.
00:19:14: Sozusagen, wo wir heute sehr stark darüber nachdenken um im Ergebnis dann also was wir gerne als Outcome bezeichnen Gesundheit eben erzeugen zu können oder erhalten zu können.
00:19:26: Also das heißt wir sehen häufig hat man gesagt okay wichtig ist wenn du Kalorien aufnimmst dann verbrauch sie durch Bewegung.
00:19:33: so funktioniert es eben nicht sondern wir brauchen die Bewegung Mittel zum Zweck als Mittler für die adäquate Verstoffwechselung.
00:19:43: Jetzt habe ich eine Frage für alle, die zuhören und vielleicht in Erwägungen ziehen dieses Studium zu Beginn.
00:19:49: Es hat ja das Studium begonnen, als gleichzeitig auch technologische Entwicklungen sehr stark sich weiterentwickelt haben.
00:19:55: also welchen Anteil oder welche Rolle spielen künstliche Intelligenz- und Machine Learning in diesem Studium?
00:20:02: Wir haben ja auch jetzt letztes Jahr mit dem Masterstudium begonnen.
00:20:08: Da spielt es noch mal eine größere Rolle, aber vielleicht kurz ausgeholt das Thema Digitalisierung ist klar beschäftigt uns seit den siebziger Jahren.
00:20:20: Jetzt sind wir eben soweit dass wir viele technische Möglichkeiten haben.
00:20:26: Das heißt, im Bachelor-Studium werden regelmäßig Maßnahmen erörtert wo wir mit Informationskommunikationstechnologie arbeiten.
00:20:36: Ich selber habe ein Projekt mit das als Research Active-Assisted Living Projekten gearbeitet, wo wir mithilfe von Videosversuchungen die Personen dabei zu unterstützen, zum Beispiel eine Kniebäubige richtig durchzuführen.
00:20:53: Zu Hause vor Ort wenn sie das machen.
00:20:57: Das Thema der künstlichen Intelligenz wird in der Diagnostik verwendet genauso wie beim Schreiben von Qualifikationsarbeiten.
00:21:08: da sind wir überhaupt nicht blauäubig.
00:21:12: Die Digitalisierung ist da, ist Teil der Forschung und Lehre in ganz unterschiedlichen Fasetten.
00:21:21: Deshalb spreche ich gerne von der Informations-Kommunikationstechnologie weil wir hier ganz unterschiedliche Handlungsbereiche adressieren.
00:21:31: Ich selber interessiere mich für den Bereich, wie wir Entscheidungen finden können mithilfe der Technologie.
00:21:37: Wir arbeiten also aktuell mit einem Kollegen Vekuba von der Kinder- und Jugendmedizin daran ein Dashboard zu entwickeln um das Risiko für die Entstehung der Kinderadipose richtig zu strategisieren und damit eine Entscheidungshilfe für Gesundheitspersonal zu haben, welche Maßnahmen in welchem Ausmaß getroffen werden sollen.
00:22:04: unterschiedliche Ebenen, wie letztlich dann auch die eHealth mit denen wir uns viel beschäftigen.
00:22:12: Wir haben das auch in der Ausbildung selber mit Spezialisten bei unseren Professor, der neu berufen wurde und der Experte im Bereich ist Bis hin, dass wir im Master ein Modul drinnen haben das sich Start-up nennt.
00:22:27: Wo wir bei uns mit der Universität zusammenarbeiten, aber eben auch mit Innovation Salzburg um einmal des Handlungswissen wie baut man eine Start up Idee aus zu einem Produkt?
00:22:43: Dass man dann vielleicht auf den Markt bringen kann.
00:22:46: Aber im Wesentlichen geht es darum Maßnahmen der Gesundheitsförderung mithilfe eben auch dieser technischen Möglichkeiten.
00:22:55: dann sozusagen zu überprüfen, zu validieren wie wirksam sind sie und unter Umständen eben auch in ein E-Health Produkt umzuwandeln.
00:23:05: Sehr spannend!
00:23:05: Jetzt
00:23:06: wird der Einsatzbereich der Absolventinnen und Absolventen mit der Zeit wahrscheinlich größer als er heute noch ist.
00:23:12: aber wenn Sie jetzt praktisch sagen können wo Sie sich wünschen dass das Ihre Studierenden eingesetzt werden und wirksam werden was wäre das ganz konkret?
00:23:22: Ganz konkret würde ich es mir wünschen im Ministerium für Gesundheit.
00:23:27: Ich würde mir wünsche in jeder Gemeinde, wo es Gesundheitsreferate gibt das unsere Studierenden tätig sind eben erstens die Problematiken zu identifizieren im Bereich der Gesundheitsförderung dann Maßnahmen mit den nötigen Stakeholders entwickeln dann in die Implementierung zu bringen, diese evaluieren zu können und den nächsten Schritt zu gehen.
00:23:56: Das heißt das sind auch die Kompetenzen, die wir versuchen im Studium zu vermitteln.
00:24:01: Sie sind also diejenigen, die Schnittstellen entwickeln, die dabei helfen sozusagen die Versorgungskette im Gesundheitssystem immer dem Wander angepasst zu entwickeln.
00:24:17: Das ist eigentlich was zur Division.
00:24:19: Da habe ich noch eine Klischeefrage.
00:24:24: Jene, die sich für dieses Studium interessieren sind es die Fitten in der Gesellschaft oder eher die Betroffenen?
00:24:31: Ja danke!
00:24:32: Genau.
00:24:33: Kommen Sie schon mit einer Vorbelastung bezüglich Wissen über Ernährungsbewegungen?
00:24:38: Es sind jene Personen, die mich für das Thema interessieren und somit Könnte ich mir vorstellen, ohne dass das jetzt im Zentrum stehen würde die Zielgruppe so zu suchen.
00:24:54: Aber es hand sich auch um Betroffene aber auch um Personen, deren Rieseninteresse einfach an Gesundheitsförderung haben durch Ernährungsbewegungen.
00:25:06: und von daher ist auch das Altersspektrum von Jungen bis auch bereits Personen, die im Beruf stehen und sich sozusagen gesagt haben, okay jetzt will ich hier noch einmal genauer hinter die Dinge schauen.
00:25:21: Und zumindest mal ein Bachelorstudium dazu machen.
00:25:24: Also auch diese Gruppe haben wir heute sehr häufig etwas was sich in der Hochschullandschaft sowieso ändern wird mit Quereinsteigen Personen.
00:25:35: Ich
00:25:36: finde das sehr spannend.
00:25:38: Meine Klischeefrage zielt auf dieses herbeigesähnte Elixir-Fierhundert vor Christus ab.
00:25:44: Wissen wir heute ganz genau, wie es eigentlich gehen würde?
00:25:50: Haben wir das Elixier gefunden?
00:25:52: Nehmen Sie nur nichts!
00:25:57: Jetzt hat er mich erwischt.
00:25:58: Eine sehr schwierige Frage...
00:26:00: Ist eine gute
00:26:01: Frage?!
00:26:01: Ja
00:26:02: ist es weil ich denke Das Elixir ist ja hier tatsächlich, wie wir mit uns persönlich umgehen und auch natürlich mit den anderen.
00:26:21: Also sozusagen die Liebe zu uns das ich mit der Theologie kenne mich absolut nicht aus.
00:26:28: aber Letztlich ist es das etwas, glaube ich, je liebevoller wir mit uns und unseren Mitmenschen umgehen.
00:26:37: Umso eher, glaube Ich, dass dann auch deutlich wird, was brauche ich für meinem Körper?
00:26:42: Was kann ich ihm zumuten?
00:26:45: Und wie gehe ich mit ihm um?
00:26:48: Also sozusagen diese Selbstermächtigung ist eine Geschichte davon.
00:26:54: aber ich glaube schon einfach dass die Art und Weise, wie wir mit uns und Menschen umgehen.
00:27:01: Dass das etwas wäre, wenn wir das mehr beherzigen würden, dann könnte es vielleicht ab und an leichter fallen, das Richtige.
00:27:11: Fasst ein bisschen ein philosophischer Ansatz so?
00:27:13: Wenn wir erkennen, dass wir eins sind mit der Welt und mit den anderen in diese Richtung
00:27:17: ... Ja!
00:27:18: Dann wird's uns
00:27:18: besser gehen.
00:27:19: Genau ich glaube deine Frage war auch sehr stark praktisch gemeint.
00:27:22: Wir wissen jetzt wie Ernährung Bewegungen Bewusstsein zusammenspielen, und dennoch sind wir nicht quasi auf dem Pfad des Heiligen Grails.
00:27:30: Sondern brauchen trinken, weiß ich das am Spaß?
00:27:32: Ja.
00:27:33: Sterben halt früher als es müsste, also wir müssten
00:27:35: so
00:27:35: ungefähr ...
00:27:37: Und tun erst was, wenn es eben vielleicht zu spät ist oder wenn Krankheiten einem heutzutage auftauchen?
00:27:43: Genau!
00:27:44: Also wie gesagt, das ist einfach dem geschuldet dass Menschen auch Paradox handeln.
00:27:50: Ich sage immer Gott sei Dank weil das kann auch sehr viele Chancen bergen.
00:27:55: Aber völlig klar, wenn es um Genuss geht und Gewohnheiten geht, die uns ja auch das Leben erleichtern.
00:28:04: Rituale Traditionen, die wir verfolgen, die manchmal vielleicht ... und der Wissenschaft entgegensprechend auch.
00:28:16: Und trotzdem wird es gemacht, also all das macht uns natürlich aus und hindert uns vielleicht auch manchmal daran wirklich das Richtige zu tun.
00:28:26: Müsste sich auch das System ändern damit wir angehalten sind bzw unterstützt werden im richtig Handeln?
00:28:35: Haben wir da auch ein Problem bei uns in der Gesellschaft?
00:28:37: Also jedenfalls, wenn man wieder zurückkommt auf das Thema der Gesundheit dann hören wir in sehr vielen Reden immer wieder wie wichtig das Thema Prävention und Gesundheitsförderung ist.
00:28:51: Ein Gesundheitssystem, das auf Kuration ausgerichtet ist aber jetzt so umzubauen dass wir viel stärker im Bereich Gesundheitsförderung und Prämierprävention investieren, Ressourcen investieren.
00:29:09: Das fängt also wirklich im Bildungssystem auch an bis hin die diversen Stakeholder, die wir mit an Bord nehmen können um Gesundheitspräventionsketten aufzubauen.
00:29:20: All das würde Verschiebungen von Ressourcen mit sich bringen und ein bisschen einen Umbau im Gesundheitssystem.
00:29:28: Und ja, es wird noch auch in der nächsten Zeit schwierig werden.
00:29:34: Dafür stehen wir natürlich auch dass wir eben sage ich mal mit der Ausbildung Personen auf den Markt bringen wenn man so will die vielleicht hier diese Änderungen vorantreiben können.
00:29:48: Sie leiten die Universität fünfundfünfzig plus und arbeiten viel mit Menschen eben ab fünfundfünfzig.
00:29:54: Was würden sie konkret einer fünfzigjährigen Frau beziehungsweise einem sechzigjährige Mann oder in dem Bereich eben raten, was er jetzt anfangen sollte damit sein Leben in Zukunft durch die Bewegung, durch die Gesundheit noch besser wird?
00:30:11: Zunächst einmal wirklich sich selber die Frage zu stellen, wo habe ich so meine größte Baustelle?
00:30:18: Ein Problem das mich eigentlich immer wieder belastet.
00:30:22: Dann wenn dieses Problem identifiziert ist – das ist also ganz klassisch wie wir vorgehen in der Verhaltensänderung Was wäre sozusagen jetzt relativ schnell umsetzbar, was ich machen kann?
00:30:38: Also zum Beispiel wenn es wirklich darum geht.
00:30:42: Ja Ich weiß ich sollte mich mehr bewegen.
00:30:45: dann der Spaziergang sozusagen den wieder regelmäßig einzuführen da sich zu fragen Wann ist das möglich?
00:30:53: okay Das wär vielleicht in der Mittagszeit.
00:30:56: Dann sozusagen der nächste Schritt zu fragen ok wie oft glaube ich jetzt, wie schaut meine Woche aus?
00:31:03: Meine typische Woche also bei der Frau die arbeitet vielleicht noch.
00:31:08: Dann ist es möglich ja bei mir jetzt hier bei Ihnen wenn ich schaue im beruflichen Umfeld kann ich da einmal um ein Block gehen gibt zum Park wo ich hingehen kann fünfzehn Minuten mal dafür aufzuwenden sich diese Fragen zu stellen und auch zu schauen okay lässt sich das lösen.
00:31:26: einfach für mich dass wäre jetzt hier Sozusagen der nächste Schritt.
00:31:30: Wir
00:31:30: könnten in der Mitte kurz um uns das Berge auflaufen.
00:31:35: Die realistische Zielsetzung wahrscheinlich ein bisschen schwieriger als vielleicht unten herum zu wandern durch Kräutik, die fünfzehn Minuten, das schafft man auf jeden Fall...
00:31:44: Aber genügt es!
00:31:45: Das ist ja immer die Frage, ne?
00:31:47: Die Menschen gehen ins Fitnessstudio und man sieht Sport dass das einfach aufpoppt gerade bei jüngeren Menschen wird immer extremer.
00:31:54: und dann sprechen wir von Bewegung an einem kurzen Spaziergang auch schon die Bewegung, die eigentlich uns gut tun würde.
00:32:01: Die uns gesund macht
00:32:03: und hält.
00:32:03: Ja also die Wissenschaft sagt hier ganz klar jeder Schritt zählt wenn wir das jetzt herunterbrechen wollen.
00:32:10: Das heißt Personen die lange keine Aktivität gemacht haben Und jetzt versuchen diese zehn, fünfzehn Minuten einzubauen im Alltag haben in jedem Fall schon sehr viel davon.
00:32:23: Da gibt es also Studien die das ganz klar zeigen.
00:32:26: sogar ein aktives Stehen ist schon besser für die Stoffwechselaktivität.
00:32:32: Und natürlich wissen wir auch, wenn es darum geht wie vorher schon erwähnt, Struktur zu erhalten und Funktionen für die Gesundheit zu erhalten.
00:32:42: Dass dann natürlich günstig wäre diese berühmten zweieinhalb Stunden in der Woche für Erwachsene das zu tun.
00:32:49: bei Kindern sind wir da in jedem Fall schon eine Stunde täglich wo sie außer Atem kommen sollten.
00:32:56: also wir haben hier von der Wissenschaft ganz klare Empfehlungen das zu machen Und also wie die Dosis ausschaut, die hier gesundheitsförderlich ist.
00:33:06: Aber so oder so es geht diesen ersten Schritt zu machen und dann im nächsten diesen Schritt auch weiter zu wiederholen.
00:33:13: Das ist jetzt eigentlich die Sache in der Verhandelsendung.
00:33:17: Was passiert da genau im Körper wenn wir uns regelmäßig bewegen?
00:33:21: Also nicht genauso sondern vielleicht auch verständlich für Zuhörerinnen und Zähler was passiert im Körper, wenn wir sich regelmässig bewegen...
00:33:29: Es reicht sogar nicht einmal, die akute Bewegung führt eigentlich schon dazu dass wir einen Anstieg in der Herzrate haben.
00:33:36: In der Atemfrequenz haben.
00:33:38: all das stimuliert schon den Stoffwechsel des Herzkreislaufsystems Und kann in dem Fall schon zu positiven Effekten führen.
00:33:50: Also auch vor diesem Hintergrund, jede akute Aktion die man hier macht ist in dem fall schon schörderlich.
00:34:00: Wir haben oft schon erzählt wie beide Gabriele und ich was wir so sportlich machen wie wir probieren versuchen gesund zu bleiben.
00:34:07: Wie schaut es bei ihnen als sehr sportlich?
00:34:11: Denken der Mensch aus.
00:34:12: Was machen Sie so im täglichen Leben, damit sie auf ihre Bewegung kommen?
00:34:17: eindeutig zu wenig.
00:34:19: Also leider Gottes holt mich immer der Mensch wieder ein sozusagen.
00:34:25: Ja
00:34:26: klar,
00:34:27: weil das ist genau das was uns alle im Alltag ereilt.
00:34:32: und wenn möglich versuche ich meine gymnastischen Übungen anzumachen.
00:34:38: da gibt es tolle Gymnastikboxen wo man also so zu sagen kleine Kärtchen wo man sich übungsrein zusammenstellen kann für mich gemacht und das versuche ich, wenn möglich meistens am Montag schaffe ich das in der Früh.
00:34:55: Wenn es Studium wieder richtig losgeht also die Vorlesungszeit dass sich da für mich meine Gymnastik mache aber es ist eindeutig auch zu wenig was ich für mich selber tue leider.
00:35:06: Jetzt kommen wir zur unserem Kapitel Was du morgen anders machen kannst!
00:35:11: Das finde immer sehr spannend.
00:35:13: Was würden Sie jemanden empfehlen?
00:35:15: dir einfach bis jetzt so wie eine Couch-Poteto gelebt hat.
00:35:19: Der möchte ab morgen bzw.
00:35:21: heute Nachmittag nach dem Hören von diesem Podcast gesünder leben, was sind die ersten Schritte?
00:35:26: Die ersten Schritte werden tatsächlich sich die Schuhe anzuziehen, rauszugehen und in der näheren Umgebung einen ganz armen aufmerksamen Spaziergang zu machen.
00:35:39: Was sehe ich denn hier?
00:35:40: Einfach einmal die Perspektive zu wechseln.
00:35:43: wie fühlt sich die Luft an?
00:35:46: spürigeren Windzug also sich diese Elemente gewahrwerden um so sozusagen tatsächlich den Atem zu spüren, auch dieses Wärme die einen dann auch durchflutet.
00:36:02: Also diese ja Bewusstseinslenkung glaube ich wäre mal so ein erster Schritt den ich hier empfehlen würde.
00:36:08: Also einfach machen?
00:36:10: Einfach
00:36:10: schuhe anziehen rausgehen und machen!
00:36:13: Das ist eigentlich die beste sportliche Aufforderung.
00:36:17: Wie schaut es ernährungstechnisch aus genau für diesen Menschen?
00:36:20: was würden sie hier raten?
00:36:22: weil hier haben wir trotzdem auch ein großes Manko in der Gesellschaft.
00:36:26: Was sind die ersten Schritte?
00:36:28: Die ersten Schritte wären hier tatsächlich in den Kühlschrank hineinzuschauen und dort mal zu gucken, was würde man als eher Gesundheitsfördern?
00:36:40: Was eher nicht?
00:36:42: klassifizieren und so überlegen.
00:36:45: Inwieweit ich das, was mir vielleicht nicht so gut tut, ein bisschen reduzieren kann, dass was mir guttut?
00:36:51: Aha!
00:36:52: Was sind es für Lebensmittel?
00:36:55: Kann ich die günstigen... einkaufen, weil darum geht es ja auch häufig.
00:37:00: Wo bekomme ich sowas?
00:37:01: Wir haben hier heute durchaus sehr viel Angebot, dass man eben Gemüse und Obst auch günstiger werden kann.
00:37:09: Und das wäre so für mich ein erster Schritt einmal in den Kühlschrank reinzuschauen, einmal da auszusortieren und die gesunden Lebensmittel zu.
00:37:19: Für mich klingt das schon sehr praktisch anwendbar.
00:37:21: Also einfach zuerst die Schuhe anziehen und dann darüber nachdenken, ob sich draußen oder das Kels-Training eigentlich, wie riecht es?
00:37:27: Wie schaut's aus?
00:37:28: Wie geht der Wind?
00:37:29: Ganz unmittelbare Dinge!
00:37:30: Das gefällt mir sehr gut.
00:37:32: Absolut
00:37:32: aber
00:37:33: auch
00:37:33: hier dass wir trotzdem aus einer Bubble heraus sprechen weiß jeder da draussen was gutes Essen ist und gesundes Essen?
00:37:41: Und wenn jemand nicht weiß wohin soll er sich wenden bzw wo bekommt man die Information?
00:37:48: Also zunächst glaube ich, dass es ein Großteil der Menschen weiß was gesund ist.
00:37:56: Nur es klingt halt manchmal so banal, dass das Salat ist, dass vielleicht der Kaffiolis wie wir bei uns hier in Österreich sagen den man auch roh zubereiten kann und so weiter und sofort.
00:38:12: Wir haben das mit Kindern gemacht die wir zeichnen haben lassen.
00:38:15: In dem Fall war das in Griechenland Was ist ein gesundes Essen?
00:38:20: und das muss den ganz hellen Farben gezeichnet werden.
00:38:23: Und was sollte man eher vermeiden?
00:38:25: Und die wussten da sehr genau, was das ist!
00:38:29: Also... Das heißt hier geht es tatsächlich wieder mit dem Alltag so zu schauen wie kann man ihn verändern um gerade auch Lebensmittel, die ja durch eingekauft werden müssen und die zubereitet werden sollten.
00:38:45: Um hier diese Zeit wieder zu gewinnen – es gibt in den Internetformen viele tolle Rezepte, die man schnell zubreiten kann.
00:38:55: Das ist gut wenn man da mal schon nachschaut!
00:38:59: Und das zu schauen, was wert ist für mich.
00:39:01: Für meine Familie.
00:39:02: Was schmeckt uns da eher?
00:39:04: Hier auch wieder diese Informationen einzuholen und unter diesem einfacheren Zugang zu wählen.
00:39:12: Klingt verständlich und auch sehr bodenständig!
00:39:15: Was halten Sie von Trends die in Richtung Hypes-Ginders Ernährungen betrifft?
00:39:20: Wir haben mit der Dietologin Karina Hinterberger ja gesprochen Ja, Keto wird promotet.
00:39:25: Viel Eiweiß-Eiwess-Schicks bei welchen Sportlern zum Beispiel oder auch bis hin zu ... Wir vertreten ja auch sehr stark Nahrungsergänzung hier bei Leifleut.
00:39:33: Was halten Sie von diesen Richtungen?
00:39:38: Also wir selber sind eben gerade mit der Medizin Frau Koflenkontakt im Zusammenhang mit Keto-Dieten und hier ist es zu sagen, wenn es Meine Auffassung ist diesbezüglich, wenn es Personen sind die Schwierigkeiten haben entsprechend ihren Energiehaushalt zu halten.
00:40:04: Entsprechend Nahrungsmittel zuzuführen, die womöglich schon pathologische Veränderungen haben kann man meines Erachtens über solche ja in dem Fall Date Formen nachdenken.
00:40:19: ich würde aber immer in Übereinkunft mit einer ärztlichen Beratung machen.
00:40:25: Das ist also auf jeden Fall, es muss vorher festgestellt werden wo hier was fehlt.
00:40:32: der Aspekt mit Proteinreich.
00:40:34: Wie gesagt, wenn wir von einem gesunden Menschen ausgehen, dann wissen wir wie hoch der Anteil der Eiweiße sein sollte in einer Diät.
00:40:44: Das hat sich über die Jahrzehnte am letzten Jahrhundert auch nicht verändert.
00:40:49: Wie hoch hier der Prozentsatz sein soll pro Kilogramm Körpergewicht drehen wir vom bis zu zwei Gramm?
00:40:57: Wenn wir im Spitzensport sind haben wir natürlich andere Situationen.
00:41:01: Ja, im Kraftsport da kann es sein aber auch hier ist die Änderung nicht übermäßig.
00:41:07: Dann kommen wir vielleicht auf zwei Komma vier Gramm Eiweiß was man hier zuführen sollte also bei gesunden Menschen wäre's weit über zwei Gramm.
00:41:17: Aber das heißt wir haben ihr von der Wissenschaft auch ganz klare Vorgaben wenn es um Spezialgruppen-Spezialfälle geht, wie wir hier handeln würden.
00:41:28: Sie haben ja auch noch gefragt wegen der Nahrungsergänzung.
00:41:31: also auch hier sagen wir Personen die im Alltag einfach leider Gottes zu wenig Zeit haben zum Essen das tatsächlich adäquat in ihrem Alltag zu implementieren haben Nahrungsergänzungsmittel immer einen Platz.
00:41:49: Aber es soll im Reflektiert werden, wichtig wäre hier wirklich Kolleginnen und Kollegen von der Ernährungsberatung zu Hilfe zu ziehen, einem Coach.
00:41:59: wie schaut mein Alltag aus?
00:42:01: Und was wäre für mich geeignet?
00:42:04: das ist in jedem Fall zu empfehlen dass man's nicht alleine macht sondern sich beraten lässt.
00:42:09: Frau Dr.
00:42:10: Dimitrio wenn Sie unseren Hörerinnen und Hören eine Botschaft mitgeben würden wäre es dann Just Do It.
00:42:21: Jetzt nach unserem Gespräch, ja das Just Do it!
00:42:25: Ich würde aber auch sagen dass Just Do IT klingt fast ein bisschen zu einfach sondern es ist einfach das dranbleiben.
00:42:37: keine Angst haben vor Veränderung dran bleiben das wäre etwas und dann am Ende das Just do it.
00:42:45: Sehr schöne Botschaft.
00:42:47: Das war ein tolles Gespräch, vielen Dank!
00:42:49: Ich bin sicher unsere Hörerinnen und Hörern werden es begeistert aufnehmen mit sehr viel Mehrwert.
00:42:54: Vielen Dank, dass Sie bei uns waren.
00:42:56: Es hat mir großen Spaß gemacht.
00:42:58: Ich sage auch ganz herzlichen
00:42:59: Dank von meiner
00:43:02: Seite.
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